Ich bin nominiert für den ach so verrufenen Liebster Award

Liebster Award

Na guck mal einer an, da trudelte doch vor einigen Wochen eine liebe Anfrage bei mir ein: Philipp & Melina von So viel zu erleben haben mich für den Liebster Award nominiert.

Was ist der Liebster Award?

Das war die erste Frage, die mir in den Sinn kam.  Um es direkt einmal vorweg zu nehmen: Der Liebster Award ist eigentlich gar kein Award. Hupperla. Es gibt keine goldene Medaille, keinen edlen Deko-Award für den Schreibtisch und auch keine glänzende Urkunde, mit der man sich rühmen kann. Vielmehr handelt es sich um eine Art Kettenbrief in Form von Blog-Beiträgen, die als imaginäre Preisverleihung verbreitet werden. Blogger nominieren wiederum neue Blogs, die sie spannend finden und stellen Ihnen Fragen.

Nachdem ich das Internet lang und breit durchforstet habe, konnte ich nichts über den Ursprung dieser Blogger-Nominierung herausfinden. Irgendwann ist er einfach vom Himmel gefallen und seitdem eine Never-Ending-Story im Netz.

Leider kuriert im Internet ein regelrechter Shitstorm über den Liebster Award, denn angeblich wurde er ja schon jedem x-beliebigen Blogger verliehen. Für viele erscheint der Award somit sinnlos.

Wie sehen die Liebster-Award-Regeln aus?

Beim Herumstöbern bin ich auf verschiedenste Regeln gestoßen, da die ursprünglichen Vorgaben wohl von einzelnen Personen immer wieder etwas adaptiert wurden. Auch ich habe mir die Freiheit genommen, die Liebster-Award-Regeln ein wenig anzupassen:

  • Bedanke dich bei dem Blogger, der Dich für den Liebster Award vorgeschlagen hat und verlinke den Blog in deinem Beitrag.
  • Du bekommst 11 Fragen gestellt. Beantworte diese in dem Artikel.
  • Stelle eine eigene Liste mit 11 spannenden Fragen zusammen
  • Nominiere mindestens 3 für dich interessante Blogs, die noch in den Kinderschuhen stecken.
  • Veröffentliche einen Liebster-Award-Artikel und informiere deine nominierten Blogger über deinen Beitrag.

Was habe ich jetzt von der Liebster Award Nominierung?

Ganz egal wie verrufen, verpönt oder ausgelutscht der Liebster Award mittlerweile ist. Über die Nominierung freue ich mich trotzdem sehr. Ich finde es eine wundervolle Aktion, an der ich gerne teilnehme.

Mir gefällt die Idee, junge Blogs bekannt zu machen und etwas über die Personen hinter dem Blog zu erfahren. Außerdem bekomme ich somit die Möglichkeit, mit anderen Bloggern in Kontakt zu treten, mich zu vernetzen und mich auszutauschen. Vielleicht entdeckst ja auch Du einen wundervollen Blog, den du bisher noch gar nicht auf dem Schirm hattest?

Auch wenn ich keine physische Auszeichnung verliehen bekomme, zeigt mir die Nominierung, dass jemand auf meinen Blog aufmerksam wurde und den Inhalt ganz cool fand. Oder halt auch mal nicht so cool. Aber er hat Bliss & Jaunt gefunden, so wie Du jetzt, und vielleicht eins, zwei Sätze gelesen. Das ist doch auch schon was, oder? Ich find es jedenfalls toll!

Meine Antworten auf die Liebster-Award-Fragen

Gerne beantworte ich die Fragen, die mir Melina und Phillipp gestellt haben:

Was macht dich glücklich?

Der Strand. Das Meeresrauschen. Sonnenstrahlen. In der Natur zu sein. Omi´s Käsekuchen. Musik. Kinderlachen. Wenn ich andere Menschen glücklich sehe oder selbst glücklich gemacht hab, z.B. mit Omi´s Käsekuchen. Fremde Länder bereisen.

Wie viele Länder hast du schon besucht?

Oha… also das war Island, Norwegen, Dänemark, UK, Irland, Frankreich, Niederlande, Spanien, Türkei, Tschechien, Österreich, Italien, Kanada, USA, Ägypten, Arabische Emirate, Portugal, Kenia, Südafrika, Indonesien, Tunesien… vieles davon allerdings gemeinsam mit meinen Eltern, als ich noch Kind war.

Was war dein schönstes Erlebnis auf Reisen?

In Island auf einem tosenden Wasserfall zu stehen und das Gefühl zu haben, ich könnte die Wolken berühren. Auf den Lofoten Aurora mit leuchtenden Augen zu bestaunen.

Was war das furchterregendste Erlebnis auf Reisen?

In Südafrika hat mich vor zwei Jahren am Kap der guten Hoffnung ein Baboon angegriffen, weil er etwas in meiner Tasche glitzern gesehen hat. Da hatte ich echt Muffensausen.

Welche Länder würdest du auf einem Jahr Weltreise besuchen?

Nepal, Tibet, Neuseeland, Tasmanien, Kanada….Peru, Chile… ach eigentlich so viele Länder wie ich schaffen würde.

Wie kam es dazu, dass du deinen Blog gegründet hast?

Reisen hat mich schon immer glücklich gemacht. Ein Jahr lange habe ich in 2012 einen Blog über mein Leben in Südafrika geschrieben. Viele meiner Freunde und Bekannte hatten mich seither ermutigt, weiter über meine Reiseabenteuer zu bloggen. Mir fehlte allerdings die Lust und die Zeit. Als ich in 2015 nach einem weiteren Auslandssemester in den USA vor einer gescheiterten Beziehung stand und mein Leben mir im Null-Komma-Nix den Norden nahm, brauchte mein Leben einen neuen Fokus.

Während meiner Zeit in Michigan habe ich meine Freundin Shalee kennen gelernt, die Reisebloggerin ist. Durch Shalee bekam ich den Mut, es noch einmal in die Bloggerwelt zu wagen un Bliss & Jaunt zu gründen.

Reisen hat mir über den Liebeskummer hinweg geholfen und somit auch Bliss & Jaunt.

Wie sorgst du für die Verbreitung deiner Beiträge?

Über Instagram und über Facebook.

Woher nimmst du die Inspiration für neue Themen deiner Beiträge?

Die Inspiration kommt mir unterwegs auf Reisen. Aber auch alles, was mir tagtäglich im Alltag begegnet ist eine Inspiration.

Was fällt dir beim Bloggen am schwersten?

Den Button „Veröffentlichen“ zu klicken. Ehrlich. Das hat sowas von „Wenn ich hier jetzt klicke, dann weiß es die ganze Welt. Ist ja verrückt. Hoffentlich interessierts jemanden. Naja, wenn nicht, auch egal.“ Ein kleiner Nervenkitzel, jedes Mal.

Wann und wie oft schreibst du deine Beiträge? Wie viel Zeit nimmst du dir für einen Beitrag?

Wenn ich Beiträge schreibe, nehme ich mir viel Zeit und stecke viel Mühe in den Inhalt. In meinem Kopf habe ich bereits seit Wochen unfassbar viele Ideen für Blog-Beiträge. Umgesetzt davon und in einen Text für Bliss & Jaunt verpackt habe ich bisher sehr wenige.

Mein Ziel ist es, mindestens einmal im Monat einen Beitrag zu veröffentlichen. zur zeit schaffe ich das einfach nicht, aber für 2018 hab ich es mir ganz fest vorgenommen.

Trommelwirbel…ich verleihe den Liebster Award

Ich breche an dieser Stelle die Regeln und führe den Kettenbrief nicht gezwungen weiter. Dennoch möchte ich die Chance nutzen um Euch einen wundervoll inspirierenden Reiseblog vorzustellen.

Shalee_Wanders_Logo

Ich finde, dass Shalee Wanders eine Blogger-Auszeichnung verdient und nominiere Sie deshalb für den Liebster Award. Shalee´s Website gehört zu einem meiner Lieblingsblogs und Ihre Blogartikel sind mit viel Liebe und Selbstironie verfasst, was Sie so liebenswert und sympathisch macht. Shalee habe ich während meines Auslandssemesters an der Michigan State University kennen gelernt und sie hat mich prompt auf einen Wochenend-Ausflug an den Lake Michigan mitgenommen. Über Ausflüge in Michigan und Roadtrips schreibt Sie auch. In den USA sind Shalee und ihr Freund Josh schon ziemlich viel herumgekommen. Mit viel Witz und Humor gibt sie nicht nur Ratschläge, wie man als absolutes Greenhorn Mount Olymp hinaufklettert, sondern erzählt auch von ihrem 3-monatigem Eurotrip oder ihrem Leben im Campervan.

Gerade für Budget-Traveller und Sparfüchste hat die quirlige Michiganderin so einige Tipps un Tricks parat. So verrät sie beispielsweise, wie sie für nur 21 Dollar einen Flug nach Australien ergattert hat.

 

Ich hoffe, ich konnte Euch einen kleinen Einblick hinter die Kulissen von Bliss & Jaunt geben.

Es war mir eine Freude, liebe Melina und lieber Phillip!

♥ Jill

 

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